Skip to main content
Methodik

So berechnen wir deinen Feed-Score

Der Score im Feed-Check ist kein Bauchgefühl und keine KI-Einschätzung. Er wird für jedes Produkt aus sechs messbaren Komponenten berechnet, nach festen Regeln, ohne Sprachmodell und ohne Zufall.

Diese Seite zeigt dir die komplette Rechnung: welche Komponente wie stark zählt, wie fehlende Daten den Score zusätzlich drücken und was deine Note am Ende bedeutet.

Sechs Komponenten, ein Score

Jedes Produkt bekommt einen Score von 0 bis 100. Er setzt sich aus sechs gewichteten Komponenten zusammen, deren Gewichte in Summe 100 ergeben.

25 % vom Score

Titel

Länge, Marke, Farbe, Material, Größe im Titel. Der stärkste Hebel für Klicks in der Google-Suche.

20 % vom Score

Beschreibung

Reicht der Text, damit Google und Käufer verstehen, was du verkaufst? Die volle Punktzahl gibt es ab 600 Zeichen.

20 % vom Score

Attribute

Farbe, Material, Größe, Geschlecht, Altersgruppe als eigene Felder. Ohne sie fällt ein Produkt aus Filtern und aus spezifischen Suchanfragen.

15 % vom Score

Product Details

Strukturierte Zusatzinfos, die Google für die Relevanz deiner Anzeigen auswertet.

10 % vom Score

Produkt-Highlights

Die Aufzählungspunkte, die deine wichtigsten Verkaufsargumente überhaupt sichtbar machen.

10 % vom Score

Google-Produktkategorie

Falsch oder zu allgemein zugeordnet heißt: dein Produkt taucht in den falschen Suchen auf.

Warum komplett leere Felder überproportional kosten

Nach der Gewichtung folgt ein zweiter Schritt, der Completeness-Multiplier. Er prüft, wie viele der vier Datenbereiche Attribute, Produkt-Highlights, Product Details und Google-Produktkategorie bei einem Produkt komplett leer sind, nicht nur schwach befüllt, sondern leer, und senkt den Score entsprechend.

0 leere Bereiche× 1,00
1 leerer Bereich× 0,90
2 leere Bereiche× 0,75
3 oder mehr leere Bereiche× 0,55

Der Grund: Ein Produkt mit mittelmäßigen, aber vorhandenen Attributen kann Google weiterhin einordnen. Bei einem Produkt, dem ganze Datenbereiche komplett fehlen, gelingt das nicht mehr, und genau das kostet in der Praxis überproportional viel Sichtbarkeit.

Bänder und Noten

Der finale Score, Basis-Score mal Completeness-Multiplier, landet in einem von drei Bändern und wird zusätzlich in eine Note von A bis F übersetzt.

Score-Bänder

  • kritischunter 40 Punkten
  • Warnung40 bis 70 Punkte
  • gutab 70 Punkten

Notenskala

  • Aab 85 Punkten
  • Bab 70 Punkten
  • Cab 55 Punkten
  • Dab 40 Punkten
  • Funter 40 Punkten

Ehrlich gesagt: Die meisten Feeds starten schlecht

Die meisten Feeds starten mit Note D oder F. Weniger als 1 von 10 Feeds erreichte im ersten Check Note A oder B.

Nach der Optimierung erreichten Feeds im Median rund 81 von 100 Punkten, die Hälfte lag zwischen rund 59 und 87 (gemessen an 35 Feeds mit mindestens 50 Produkten, Stand Juli 2026).

Was der Score nicht misst

Der Feed-Score bewertet ausschließlich die Content-Qualität deiner Produktdaten. Er misst nicht:

  • Klicks, Impressions oder andere Performance-Daten aus Google Ads
  • Freigaben oder Ablehnungen (Disapprovals) im Merchant Center
  • Preise oder deren Wettbewerbsfähigkeit

Klick- und CTR-Daten vor und nach einer Optimierung siehst du separat im Performance-Dashboard der App.

Willst du wissen, wo dein Feed steht?

Der Feed-Check läuft mit genau dieser Methodik, kostenlos und ohne Kreditkarte.

Feed-Check starten